PARALLEL INTERNISTISCH
Es ist nicht selten, dass auf Mediziner-Eltern Mediziner-Kinder folgen. In der Familie Fleischmann jedoch sind die Parallelen ausgeprägter als üblich.
Bis 2022 arbeitete Dr. Bruno Fleischmann mit seiner Tochter Dr. Ulrike Horand Seite an Seite. Beide am Klinikum Ansbach, beide in der Gastroenterologie. Und sie taten es gerne. „Es hat ein bisschen mehr Spaß gemacht, als er noch da war“, sagt Dr. Horand über ihren Vater, der mit Humor kontert:
„ENDLICH MUSSTE SIE MAL MACHEN, WAS ICH SAGE.“
Der letzte Beweis dafür, dass Dr. Fleischmann kein schlechtes Bild seines Berufsstandes vermittelt haben kann, ist seine ältere Tochter Carola. Sie arbeitet als Oberärztin ebenfalls in der Gastroenterologie, allerdings nicht bei ANregiomed.
Für Assistenzärztin Dr. Ulrike Horand steht schon in der Oberstufe fest, dass sie ebenfalls Medizin studieren möchte. Der Numerus clausus ist ihre Motivation, ein erstklassiges Abitur hinzulegen.
Dr. Bruno Fleischmann hat anfangs andere Pläne im Leben. Er schließt zuerst ein Physikstudium ab, um im Bereich Umweltschutz zu arbeiten. Doch dann hängt er noch Medizin hinten dran und kommt 1983 für das praktische Jahr nach Ansbach. Er hat Glück und erhält ab 1985 eine Festanstellung am Klinikum Ansbach – in dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit. Es gibt damals deutlich mehr Bewerber/-innen als freie Arztstellen.
Für die Ärztegeneration von Tochter Dr. Ulrike Horand hat sich dieses Bild völlig gewandelt. Es herrscht heute ein Mangel an Bewerber/-innen. Wie sie selbst haben viele Kommiliton/-innen ihre Wunschstelle in einem Klinikum erhalten.
Und noch etwas hat sich verändert. „Die jungen Kolleg/-innen werden heute deutlich besser ausgebildet als zu meiner Zeit“, sagt Dr. Bruno Fleischmann.